Wenn meine Katze nicht frisst

Fressunlust bei Katzen kann unterschiedlich ausgeprägt sein. Einige Tiere fressen nur weniger, andere verschmähen die Nahrung sogar ganz. Eine vollständige Nahrungsverweigerung kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, da der Magen der Katze im Unterschied zum Hundemagen als Vorratsspeicher nur eine geringe Rolle spielt. Katzen sollten deshalb nicht hungern. Die Ursachen für Futterverweigerung sind vielfältig, die Ernährung zählt dabei zu den entscheidenden Einflussfaktoren.

Was können die Ursachen sein, wenn Ihre Katze nicht frisst?

Ist die Katze gesund?
Fressunlust ist bei Katzen oft das erste Anzeichen für eine Erkrankung. Haben Sie den Verdacht, dass es Ihrer Katze gesundheitlich nicht gut geht, so sollte Ihr erster Weg in die Tierarztpraxis sein.

  • Veränderte Lebensbedingungen
    Steht die Veränderung in einem direkten Zusammenhang mit der Fressunlust der Katze? Katzen sind Gewohnheitstiere und reagieren auf geänderte Lebensbedingungen äußerst sensibel und verweigern dann die Nahrungsaufnahme.

  • Zahnwechsel
    Bei manchen Katzen kann der Zahnwechsel zu einer kurzfristigen Futterverweigerung führen.

  • Rolligkeit
    Rollige Katzen haben nur noch eines im Sinn – die Fortpflanzung. Zum Fressen bleibt da wenig Zeit.

  • Zufütterung durch Nachbarn
    Sind Katzen bei der Nachbarschaft beliebt,so werden sie dort oft zugefüttert.

  • Hitze
    Katzen fressen bei Hitze automatisch weniger, ohne krank zu sein.

Überprüfen Sie die Fütterung Ihrer Katze!

Die angebotene Nahrung beeinflusst maßgeblich, wie gut oder schlecht Ihre Katze frisst. Nachfolgend nur einige der Gründe, die Futterverweigerung zur Folge haben können:

  • Größe und Textur der Nahrung sind nicht angepasst und der Katze beim Zerkleinern unangenehm.
  • Die Katze hat im Zusammenhang mit dieser Nahrung schlechte Erfahrungen gemacht.
  • Die Nahrung riecht unangenehm.
  • Es wurde eine Futterumstellung vorgenommen,die „skeptische“ Katzen kurzfristig ablehnen.

Die Nahrung als Einflussfaktor auf den Appetit Ihrer Katze

Die Eigenschaften der Nahrung entscheiden, wie gut oder schlecht Katzen fressen. Im Einzelnen sind es folgende Faktoren, die erst im Zusammenspiel für eine ausreichende Akzeptanz sorgen:

  • Hochwertige Rohstoffe: Qualität und Reinheit der Rohstoffe wirken sich auf die Akzeptanz einer Nahrung aus. ROYAL CANIN legt deshalb besonderen Wert auf hochwertige Rohstoffe von Lebensmittelqualität. Auch auf die Qualitätssicherung kommt es an. Die Zusammenarbeit mit vertraglich gebundenen und verlässlichen Zulieferern sichert eine optimale, immer gleichbleibende Qualität. Bei der Anlieferung im Werk werden Proben gezogen und sofort im Labor analysiert. So kommen grundsätzlich nur Rohstoffe zum Einsatz, die den strengen Qualitätsvorschriften entsprechen.

  • Herstellungsprozess: Die einzelnen Abschnitte der Produktion müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. Nur so entsteht am Ende eine Katzennahrung, die mit Vorliebe gefressen wird. ROYAL CANIN legt besonderen Wert auf schonende Verarbeitung der Rohstoffe und die ständige Weiterentwicklung und Optimierung des Herstellungsprozesses.

  • Frischeversiegelung der Verpackung: Insbesondere die hochwertigen Fette in der Katzennahrung müssen geschützt werden, um die Frische und Akzeptanz einer Nahrung zu sichern. ROYAL CANIN sorgt auf verschiedenste Weise für einen Erhalt der Frische. Durch den Einsatz von Antioxidanzien werden die empfindlichen Fette vor dem Verderb geschützt. Eine einzigartige Verpackungstechnologie nach dem Prinzip der „kontrollierten Atmosphäre“ ermöglicht es zudem, aggressiven Sauerstoff aus der Verpackung zu entfernen und durch neutralen Stickstoff zu ersetzen.
  • Natürliche Aromen: Katzen schmecken deutlich schlechter als der Mensch – ihr Geruchssinn ist dagegen ganz exzellent. Eine Nahrung kann also verweigert werden, wenn sie nicht „genügend“ oder unangenehm riecht. Natürliche Aromen sowie die erstklassigen Rohstoffe der ROYAL CANIN-Katzennahrungen sprechen den Geruchssinn der Katze an und sorgen für hervorragende Akzeptanz.
  • Größe und Textur der Krokette: Die Größe der Kroketten ist entscheidend für die Akzeptanz einer Nahrung. Es ist durchaus möglich, dass Katzen eine Nahrung ablehnen, da die Kroketten zu klein oder zu groß sind. Auch die Textur ist Katzen wichtig – sie lieben knusprige Kroketten

Auch die richtige Fütterungstechnik ist wichtig

Wichtige Tipps!

  • Katzen können uns sehr gut einschätzen: Insbesondere Wohnungskatzen stellen uns „auf die Probe“. Es kann also durchaus sein, dass Ihre Katze die Nahrung verweigert, weil sie etwas „Neues“ verlangt.

  • Katzen sind Individualisten: Sie haben ihre Vorlieben. So werden bestimmte Formen, Texturen und Gerüche einer Nahrung bevorzugt.

  • Futterumstellungen: Abrupte Futterumstellungen können nicht nur Magen-Darm-Beschwerden auslösen, sondern auch Appetitlosigkeit verursachen. Ist eine Futterumstellung geplant, so lassen Sie Ihrer Katze Zeit. Eine Woche sollte für die Umstellung eingeplant werden.

  • Die Gebindegröße: Die Frische einer Trockennahrung sinkt ca. 4 Wochen nach dem Öffnen der Verpackung allmählich ab. Kaufen Sie also eine Gebindeeinheit, die in Abhängigkeit von der Anzahl Ihrer Katzen auch schnell verzehrt werden kann.

  • Nahrungsverweigerung im Zusammenhang mit Medikamenten: Bestimmte Medikamente können den Geruchssinn der Katze einschränken und dazu führen, dass Ihr Tier nicht frisst.