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Verhaltensregeln

Bei aller Freude an einem Hund: Noch schöner ist es, wenn auch unsere Mitmenschen unseren Hund von seiner besten Seite kennenlernen. Bei Beachtung einiger Regeln kann Ihr Hund Sie bald fast überall begleiten und Sie werden häufiger hören: "Das ist aber ein toller Hund!"

Mitnehmen des Hundes

Hunde lieben zwar einen geregelten Tagesablauf, aber wenn Sie das Haus verlassen, möchten sie Sie am liebsten begleiten. Nehmen Sie Ihren Hund mit und zeigen Sie ihm, was es alles zu entdecken gibt. Führen Sie ihn einfühlsam an ihm unbekannte Gegenstände und Fahrzeuge heran. Mülltonnen können in der Dämmerung für Hunde erschreckend wirken, Steinlöwen im Park sind zu jeder Tageszeit bedrohlich.

Führen Sie Ihren Hund ohne Druck an die "Gefahren" heran und loben ihn, wenn er diese überwunden hat.

Gut erzogener Hund, rücksichtsvoller Hundehalter

Nicht nur Sie, sondern auch Ihre Freunde, Nachbarn und andere sollten Freude an Ihrem Hund haben. Gewöhnen Sie Ihren Hund von Anfang an daran, sich in Wiesenecken und unter Sträuchern zu lösen. Für den Notfall sollten Sie stets eine kleine Plastiktüte in der Tasche haben. Damit können Sie ein Häufchen schnell und problemlos aufnehmen und entsorgen. Sie treten doch auch nicht gern in die Hinterlassenschaften eines Hundes, oder?

Begegnung mit Passanten

Fremde Menschen sind zwar freundlich, aber sie müssen nicht alle mit Anspringen begrüßt werden! Auch wenn Sie immer wieder Spaziergängern begegnen, die Ihnen versichern: "Ach, das macht doch nichts!", halten Sie Ihren Hund am Boden. Wie soll er unterscheiden, wer sich gern anspringen lässt und wer Wert auf eine saubere Jacke legt?

Begegnung mit anderen Hunden

Nicht jeder andere Hund ist freundlich und möchte spielen. Lassen Sie Ihren Hund nicht einfach zu einem anderen hinlaufen. Halten Sie Ihren Hund also an der (lockeren) Leine und gehen Sie erst einmal sicher, dass das Gegenüber wirklich nur spielen möchte. Dann allerdings kann so ein Hund auch mal einen Knuff vertragen und liebt es in der Regel, wild herumzutollen.

Sollte er sich immer verstecken und ängstlich zeigen, ist es allerhöchste Zeit für betreutes Spielen in der Hundeschule!

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Hier wollen wir österreichweit eine Möglichkeit geben, nach außen zu zeigen, dass Welpen in Hundeschulen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit „Wissen und Respekt“ ausgebildet werden.  ->mehr

Mit dem Hund im Auto

Im Alltag lässt es sich oft nicht vermeiden, Ihren Hund auch im Auto mitzunehmen. Wie bei allen anderen Übungen geht es bei der Gewöhnung ans Autofahren darum, dass Ihr Hund den Aufenthalt im Auto mit etwas Positivem verbinden sollte. Beginnen Sie auch hier mit kleinen Schritten. Setzen Sie sich erst mit ihm in das stehende Auto und zeigen ihm den Innenraum. Belohnen Sie ihn, wenn er ruhig bleibt. Wenn er sich an die neue Umgebung gewöhnt hat, lassen Sie den Motor an. In den nächsten Schritten fahren Sie erst kurze und dann immer längere Strecken. Achten Sie darauf, Ihren Hund nicht zu überfordern. Jeder dieser Schritte braucht seine Zeit.

Jeder Hund, ob groß, ob klein, ob jung, ob alt, muss im Auto entweder mit einem speziellen Gurt angeschnallt werden oder er sitzt in einer speziellen Transportbox. Beides hält der Fachhändler für Sie vorrätig und berät sie gern.

Jagen

Hunde sind Jäger. Sie verfolgen Kaninchen, Rehe und andere vor Ihnen aufspringende Tiere nicht, um Sie zu ärgern. Jagen ist eine für Hunde völlig normale Verhaltensweise, wobei einige Hunderassen stärker dazu neigen als andere. Nur eine konsequente Erziehung kann die Jagdleidenschaft bremsen oder in die richtigen Bahnen lenken. Wenn Ihr Welpe keine Anzeichen macht zu jagen, bedenken Sie bitte, dass der Jagdtrieb sich erst beim Junghund, etwa ab einem halben Jahr, entwickelt. Die Stärke des Jagdtriebes sollten Sie in jedem Fall bei der Auswahl Ihres Hundes berücksichtigen und beim Tierheim unbedingt erfragen.

Allein zu Hause

Jeder Hund sollte lernen, allein zu Hause zu bleiben. Während Welpen diese Übungen in der Regel schnell beherrschen, kann sich die Situation bei manchen Hunden aus Tierheimen etwas schwieriger gestalten. Manche Hunde bleiben wegen ihrer zu starken Verlustängste gar nicht allein.

Üben ist wieder die Grundlage und die ersten Übungseinheiten sollten kurz sein. Verlassen Sie Ihren Hund zunächst nur, um allein in den Nebenraum zu gehen. Gehen Sie, ohne viel zu sagen, ein kurzes "Bleib" genügt.

Anfangs kommen Sie nach einer Minute zurück, später dehnen Sie die Zeitspannen aus. Nach den ersten Übungen erhöhen Sie langsam nicht nur die Zeitspanne, sondern auch die Entfernung. Beim Zurückkommen verhalten Sie sich am besten so, als wäre dies nichts Besonderes.

Vermeiden Sie eine Begrüßungszeremonie, denn schließlich soll Ihr Hund lernen, dass Sie ganz selbstverständlich zu ihm zurückkommen.