Tipps zum Abnehmen

Zunächst heißt es schlank werden, dann heißt es schlank bleiben. Und zwar nicht über Nacht (im "Hau-Ruck-Verfahren"), sondern auf einem gesunden Weg, der dauerhaften Erfolg verspricht – und Freude macht. Auf dieser Seite finden Sie Tipps zur Gewichtsreduktion Ihres Hundes, von Bewegung bis Ernährungsumstellung.

Wenn Ihr Hund langsam abnimmt, wird es viel einfacher, sein „Gesund-Gewicht“ auch zu halten.

Bewegung ist das A & O

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund gern und oft aktiv ist. Regelmäßiges Spielen und lange Spaziergänge sind effektive Energieverbraucher, die dazu beitragen, dass Ihr Hund schneller an Gewicht verliert. Fragen Sie im Zweifelsfall in Ihrer Tierarztpraxis, welches Maß an Bewegung für Ihr Tier geeignet ist.

Diätplan einhalten!

Halten Sie sich genau an den erarbeiteten Diätplan. (Wichtig ist insbesondere die genaue Ermittlung der täglichen Futterration. Schon 5 g täglich über der geeigneten Ration führen innerhalb eines Jahres zu der Bildung von ca. 700 g zusätzlichen Fettgewebes!) Eine exakte Portion wird am sichersten mit einer Digitalwaage ermittelt!

Füttern Sie das auf Diät gesetzte Tier zwei- bis dreimal täglich zu regelmäßigen Zeiten und nicht gemeinsam mit anderen Haustieren. Bieten Sie keine Nahrung zur freien Verfügung an.

Seien Sie stark, wenn Ihr Tier hungrig zu sein scheint oder bettelt. Lenken Sie Ihren Schützling dann durch ein Spiel ab oder schenken Sie ihm eine Pflege- und Streicheleinheit.

Gewusst wie, ist es gar nicht so schwer, sein Tier gut gelaunt, gesund und mit Erfolg „auf Diät“ zu setzen. Besprechen Sie einfach mit Ihrer Tierärztin/Ihrem Tierarzt oder der Tierarzthelferin, wie die gesunde Ernährung Ihres Tieres aussehen soll, und erarbeiten Sie einen entsprechenden Ernährungs- und Beschäftigungsplan. Legen Sie ein individuelles Zielgewicht und einen realistischen Zeitraum fest, in dem Ihr Hund dieses Gewicht erreichen kann.

Wichtig ist,

dass Sie konsequent hinter Ihrem Vorhaben stehen. Überzeugen Sie davon auch alle Familienangehörigen und Freunde. Denn nur, wenn der von der Tierarztpraxis empfohlene Diätplan ohne „Wenn und Aber“ eingehalten wird, kann die Therapie erfolgreich sein.

Wie wirken Diätfuttermittel?

Neue Wege im Kampf gegen Übergewicht haben zum Ziel, die Nachteile allzu drastischer diätetischer Maßnahmen zu vermeiden und gezielt auf die Fettsynthese, die Erhaltung der Muskelmasse und die Sättigung einzuwirken.

Um dies zu erreichen, können mehrere Maß­nahmen gleichzeitig ergriffen wer­den. Futtermittel, die zur Reduktion von Körpergewicht oder zur Prophy­laxe gegen Übergewicht eingesetzt werden, müssen eine geringere Energiedichte aufweisen.

Fett hat doppelt so viel Energie wie Eiweiß und Kohlenhydrate, sodass eine Re­duktion des Fettgehalts zur Senkung des Energiegehalts besonders effek­tiv ist. Ein erhöhter Eiweißgehalt im Futter ist Voraussetzung dafür, dass auch bei eingeschränkter Energiezufuhr eine ausreichende Zufuhr essenzieller Aminosäuren gewährleistet ist.

Proteine liefern dem Körper pro Gramm weniger Energie als Fette und Kohlenhydrate. Zusätzlich sorgt Eiweiß dafür, dass überwiegend Körperfett reduziert wird, während die Muskelmasse erhalten bleibt. Durch den hohen Eiweißgehalt und die Zugabe von Ballaststoffen wird das Sättigungsgefühl gefördert. Ihr Hund braucht also während der Diät keinen Hunger zu leiden.

Bei Übergewicht werden die Knochen stark belastet. Chondroitinsulfat und Glukosamin in der Nahrung unterstützen die Knochen- und Gelenkgesundheit. L-Carnitin fördert die Fettverbrennung in den Zellen, indem es aktiv den Transport der Fettbestandteile in die Zelle unterstützt.

L-Carnitin ist eine Aminosäure und wird für den Transport von langkettigen Fett­säuren durch die Mitochondrienmembran benötigt. Mitochondrien sind die "Kraftwerke der Zelle", in denen zahlreiche Reaktionen zur Energiegewinnung stattfinden. Ob­wohl L-Carnitin nicht essenziell ist und im Organismus synthetisiert werden kann, sprechen klinische Studien dafür, dass eine höhere Zu­fuhr die Gewinnung von Energie aus Fett fördert. 

Praktische Hinweise

Lassen Sie Ihren Hund regelmäßig in der Tierarztpraxis wiegen und tragen Sie das Gewicht in die Tabelle der Wiegekarte (Kilo-Check) ein. Kontrollieren Sie zusätzlich selbst einmal pro Woche das Gewicht Ihres Hundes und halten Sie auch diese Werte in der Tabelle fest.

Belohnen Sie Ihr Tier regelmäßig für Diät-Erfolge – zum Beispiel mit dem Aktivitätsball von ROYAL CANIN. Er ist das ideale Spielzeug für Ihren Hund. Sie können den Ball mit Hundetrockenfutter füllen. Die Gesamtmenge der täglich benötigten Futterration sollte sich damit nicht erhöhen. Wenn Ihr Hund mit dem Ball spielt, wird ab und zu ein Bröckchen herausfallen. Die Belohnung in Form von Futter wird Ihren Hund immer wieder neu zum Spielen animieren. Dieser ist unter Aufsicht das ideale Spielzeug für Ihren Hund.

So wiegen Sie Ihren Hund richtig

Lässt sich Ihr Hund nicht ruhig auf die Waage stellen, bedienen Sie sich folgenden Tricks: Stellen Sie sich zunächst ohne, dann mit Ihrem Hund auf dem Arm auf Ihre Waage. Die Differenz der angezeigten Kilogramm entspricht dem Gewicht Ihres Hundes. Bei großen Hunden funktioniert dies natürlich nicht – da hilft nur üben und üben, bis der Vierbeiner ruhig auf der Waage steht. Ansonsten heißt es: regelmäßig zum Kilo-Check in Ihre Tierarztpraxis.

Zur Unterstützung der Motivation und zur Kontrolle des Erfolgs können Sie die Diät-Fortschritte Ihres Tieres in der Kilo-Check-Karte dokumentieren. Die Karte erhalten Sie in Ihrer Tierarztpraxis.

Und nicht verzagen, wenn das Gewicht mal vorübergehend unverändert bleibt – dies ist im Rahmen einer Diät nur natürlich!

Tipp!

Machen Sie Fotos von Ihrem Hund – vor, während und nach der Diät. Das motiviert, wenn die guten Vorsätze mal kurzzeitig in Vergessenheit geraten sollten.

Wie kann die Gewichtsreduktion unterstützt werden?

Bieten Sie Ihrem Hund vermehrt Bewegung, indem Sie z. B. die Spaziergänge jeden Tag um einige Minuten verlängern. Bewegung verhilft dem Tier zu einem höheren Energieverbrauch, der die Gewichtsreduktion des Hundes unterstützt und auch das Herz-Kreislauf-System stärkt.

Das Bewegungsprogramm sollte nicht zu schnell gesteigert werden und sich nach der körperlichen Verfassung des Hundes richten. Der bereits übergewichtige Hund ist aufgrund seines erhöhten Gewichts besonders für Gelenkproblematiken empfänglich und das Herz-Kreislauf-System ist bereits in Mitleidenschaft gezogen, sodass ein angemessenes Bewegungsprogramm am besten mit Ihrem Tierarzt besprochen werden sollte. 

Geschafft! Das Ergebnis: Schlank, gesund und fit!

Ist das Zielgewicht erreicht, sollten Sie sich für und mit Ihrem Hund freuen! Er ist wieder fit und Krankheitsrisiken wurde vorgebeugt! Damit sich Ihr gemeinsamer Erfolg auf Dauer hält, ist es wichtig, weiterhin auf eine bewusste Ernährung zu achten.