Haut und Haar – Spiegel der Gesundheit

Haut und Haar umgeben den kompletten Körper des Hundes und schützen ihn vor äußeren Einflüssen. Des Weiteren sind die Haut und das Haarkleid Spiegel des Gesundheitszustandes des Tieres. Ein schönes, glänzendes Fell ist immer ein Zeichen für einen gesunden Hund.

Schützende Sinnesorgane

Die Haut ist mit 14 % das größte Organ unserer Haustiere. Zur Veranschaulichung: Bei einem 35 kg schweren Hund umfasst sie ungefähr einen Quadratmeter. Ihr sind eine Vielzahl von Aufgaben und Funktionen zugeordnet.

Die Haut schützt den Körper vor der Umwelt und ihren oft schädlichen Einflüssen. Sie fungiert als Sinnesorgan für die Empfindung von Kälte, Hitze, Schmerz und Juckreiz. Interessant ist, dass die äußerste Hautschicht alle 22 bis 30 Tage komplett erneuert wird. Deshalb werden positive Veränderungen bei Haut- und Fellproblemen frühestens nach einem, noch deutlicher nach zwei Monaten festgestellt.

Viele Störungen der allgemeinen Gesundheit oder auch "nur" in der Versorgung der Haut mit einzelnen Nährstoffen bringen das sensible Gleichgewicht durcheinander, das nötig ist, damit die Haut all ihre Funktionen erfüllen kann. Sehr oft erkennt man an Haut und Fell als erstes, dass mit der Gesundheit unseres Hundes etwas nicht in Ordnung ist. Stumpfes Fell, verstärkter Haarausfall, Rötungen der Haut oder ein vermehrter Juckreiz sind untrügliche Anzeichen dafür.

Haut und Haar schützen einerseits gegen Einflüsse von außen, wie UV-Strahlung, Schmutz, Keime, mechanische Einwirkungen, körperfremde Substanzen (Allergene), Parasiten oder Flüssigkeiten.

Andererseits schützt die sogenannte Barrierefunktion aber auch vor Verlust von Körperflüssigkeit (Wasser) durch die Haut von innen nach außen. In der Haut werden auch Wasser, Fett und Elektrolyte gespeichert.

Die oberste Hautschicht ist die sogenannte Epidermis. Ihre Zellen sind flach und liegen übereinander wie Steine in einer Mauer. Zwischen diesen Zellen gibt es einen „Zement“, Ceramide genannt, in den die Zellen eingelagert sind.

Der Zyklus des Haarwachstums

Jedes Haar hat einen eigenen Lebenszyklus. Nur in der Wachstumsphase des Haares wird dieses über Blutgefäße an der Haarwurzel mit Nährstoffen versorgt. Deshalb kann die Ernährung auch ausschließlich in dieser Zeit die Gesundheit und Pigmentierung des einzelnen Haars beeinflussen. Wenn sich ein Hund kratzt und Haare abbrechen, kann dieses einzelne Haar nicht nachwachsen. Wenn durch Mangel das Haar weniger gut pigmentiert ist, ändert sich dies frühestens mit dem nächsten Fellwechsel.

Die Haare eines Hundes fallen nicht alle gleichzeitig aus. Im Frühjahr und im Herbst kommt es zum sogenannten Fellwechsel. Diese Zeit bedeutet einen erhöhten Nährstoffbedarf für Haut und Haar.

Ökosystem Haut - der Fellwechsel beim Hund

Der Fellwechsel beim Hund findet zweimal im Jahr statt, im Frühjahr und im Herbst. Der Zeitpunkt der Haarung wird von der Tageslichtdauer und der Temperatur beeinflusst. Manche Tiere haaren das gesamte Jahr über. Besonders bei kastrierten Tieren lässt sich dies häufig beobachten. Auch dann ist der Fellwechsel saisonal unterschiedlich. Hündinnen haaren meist vor der Hitze.

Der gesamte Haarwechsel, Ausfall und Neuwuchs, kann zwischen sechs und sieben Wochen dauern. Bei jungen Tieren vollzieht sich der Fellwechsel meist schneller als bei alten. Im Frühjahr ist die Haarung intensiver als im Herbst, da das Winterfell dichter ist. Tägliches Kämmen und Bürsten ist in dieser Phase zu empfehlen. Für das Entfernen der Unterwolle gibt es spezielle Kämme.

Es gibt jedoch einige Rassen, bei denen sich das Haar vornehmlich in der Wachstumsphase befindet. Es wächst kontinuierlich und fällt nicht aus. Haarausfall ist bei diesen Tieren so gut wie nicht feststellbar. Diese Hunde müssen deshalb getrimmt oder geschoren werden, wie z. B. Yorkshire Terrier oder Pudel. Das Trimmen und Scheren kann allerdings leicht zu stumpfem, unansehnlichem Fell führen, wenn die Hunde nicht zeitgleich mit den richtigen Nährstoffen versorgt werden, die das Haarwachstum unterstützen.

Bis zu 30 % der täglich aufgenommenen Proteine werden nämlich für den Erhalt der Haut und das Wachstum der Haare benötigt. Deshalb ist es nicht nur in der Wachstumsphase von Welpen wichtig, sie mit hochwertigen, leicht verdaulichen Proteinen zu versorgen. Auch erwachsene Tiere haben einen hohen Bedarf an hochwertigem Eiweiß. Speziell Methionin und Cystein (zwei Aminosäuren, aus denen Proteine aufgebaut sind) sind für eine gesunde Haut essenziell.

Hunderassen, die nicht abhaaren, gelten als besonders geeignet für Allergiker. Aber auch diese Tiere verlieren kontinuierlich Hautschuppen, die allergen wirken können.

Wie kann die Ernährung die Gesundheit von Haut und Haar beeinflussen?

1. Stärkung der Hautstruktur

  • Zink ist unentbehrlich für die Erneuerung der Epidermis (oberste Hautschicht) und fördert die Wundheilung der Haut.

  • Vitamin A ist wichtig für die Funktion der Talgdrüsen (die den Hauttalg produzieren und so das Fell wasserabweisend machen). Weiters hilft Vitamin A, Seborrhö zu bekämpfen, und spielt eine wichtige Rolle bei der Regenerierung der Haut (Wachstum und Vermehrung der Hautzellen).
  • B-Vitamine tragen zur Beschaffenheit von Haut und Fell bei und spielen eine wichtige Rolle für den Stoffwechsel der Fettsäuren.

  • Fettsäuren sind unentbehrlich für eine gesunde und gepflegte Haut. Omega 6 (aus Borretschöl) und Omega 3 (EPA und DHA aus Fischöl) unterstützen die Elastizität der Haut und wirken entzündungshemmend.

Es gibt jedoch einige Rassen, bei denen sich das Haar vornehmlich in der Wachstumsphase befindet. Es wächst kontinuierlich und fällt nicht aus. Haarausfall ist bei diesen Tieren so gut wie nicht feststellbar. Diese Hunde müssen deshalb getrimmt oder geschoren werden, wie z. B. Yorkshire Terrier oder Pudel. Das Trimmen und Scheren kann allerdings leicht zu stumpfem, unansehnlichem Fell führen, wenn die Hunde nicht zeitgleich mit den richtigen Nährstoffen versorgt werden, die das Haarwachstum unterstützen.

Bis zu 30 % der täglich aufgenommenen Proteine werden nämlich für den Erhalt der Haut und das Wachstum der Haare benötigt. Deshalb ist es nicht nur in der Wachstumsphase von Welpen wichtig, sie mit hochwertigen, leicht verdaulichen Proteinen zu versorgen. Auch erwachsene Tiere haben einen hohen Bedarf an hochwertigem Eiweiß. Speziell Methionin und Cystein (zwei Aminosäuren, aus denen Proteine aufgebaut sind) sind für eine gesunde Haut essenziell.

Hunderassen, die nicht abhaaren, gelten als besonders geeignet für Allergiker. Aber auch diese Tiere verlieren kontinuierlich Hautschuppen, die allergen wirken können.

2. Wirksamkeit der Hautbarriere stärken

Ein synergistischer Komplex aus Vitaminen und Aminosäuren steigert die Produktion von Ceramiden (essenzielle Fette der oberen Hautschicht) und beugt einem Austrocknen der Haut vor. So kann das Eindringen von Allergenen (Pollen, Milben) und Bakterien verhindert werden.

3. Aufbau und Erhalt eines glänzenden Fells

  • Linolsäure sorgt in Synergiewirkung mit Zink für ein glänzendes Fell ohne Schuppen.

  • Proteine für die Produktion von Keratin, dem wichtigsten Proteinbestandteil des Haars. Bei einem Mangel an Keratin wird das Haar schnell brüchig.

  • Biotin (Vitamin H) beugt dem Austrocknen der Haut, dem Haarausfall und der Schuppenbildung vor.

Individuelle Ernährung

Ist die Haut bei unserem Vierbeiner aus dem Gleichgewicht geraten, bemerken wir dies am Kratzen und Schlecken, aber auch an Veränderungen des Felles, wie stumpfe, trockene oder auch abgebrochene Haare. Dieser Zustand kann das Wohlbefinden unserer Hunde stark beeinträchtigen, gleichzeitig aber auch ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung (wie Allergien, z. B. Futtermittel-, Pollen- oder Flohallergie) oder Hormonstörungen sein. Sehr oft liegt aber auch ein Ungleichgewicht oder Mangel in der Versorgung mit bestimmten Ernährungsbestandteilen vor. Die Tiere fühlen sich durch den vermehrten Juckreiz gestört, sind aber in ihrem Allgemeinbefinden nicht beeinträchtigt.

Der Grund dafür kann in individuell unterschiedlichen Ernährungsbedürfnissen einzelner Tiere liegen oder aber auch in den verschiedenen Lebensumständen. Hunde, die zu Beginn der Heizperiode durch die zu trockene Luft in unseren Wohnungen und Häusern ein stumpfes Fell bekommen und sich vielleicht sogar zu kratzen beginnen, sind ebenfalls ein gutes Beispiel dafür, wie sich geänderte Umweltbedingungen auf Haut, Fell und Wohlbefinden auswirken können. Aber auch Stress oder bestimmte Lebensumstände - wie das Säugen frisch geborener Welpen - stellen eine große Belastung für das Muttertier im Allgemeinen und für die Haut im Speziellen dar.

Können Probleme wie Schuppen, Rötungen, Pusteln, Haarausfall oder Juckreiz in einem Zusammenhang zur Ernährung stehen?

Die Haut ist ein großes Organ, das bei Störungen nur über wenige Reaktionsmöglichkeiten verfügt. Identische Anzeichen können deshalb auf völlig unterschiedliche Probleme hinweisen. Dies erschwert dem Tierarzt die Diagnose.

Eine hochwertige Ernährung bildet eine gute Grundlage dafür, Hautprobleme zu vermeiden. Eine Nahrungsumstellung auf eine Ernährung mit einem hohen Gehalt an hochwertigen Proteinen, Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen führt häufig zu einer Besserung. Der Juckreiz lässt nach, das Fell gewinnt an Glanz. Der Rückschluss, dass die vorherige Fütterung „Schuld“ gehabt habe, ist allerdings so nicht zulässig. Vielmehr versorgt die neue hochwertige Ernährung die Haut nun insgesamt besser und die Barrierefunktion wird verbessert.

Die häufigsten Ursachen für Hautprobleme sind dagegen generelle Erkrankungen wie Parasiten (Flöhe, Zecken), Räudemilbe, Pilzerkrankungen oder eine Atopie (allergische Reaktion auf Umweltallergene). Suchen Sie in diesen Fällen einen Tierarzt für eine gründliche Untersuchung auf.

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