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Blutparasiten

Leishmania donovani infantum, Babesia canis, Hepatozoon canis, Dirofilaria immitis und Dirofilaria repens. Differentialdiagnostisch wären hierbei auch Rickettsien, wie die Ehrlichia canis und Anaplasma phagocytophilum zu erwähnen. All diese Parasitosen stellen häufig importierte parasitäre Krankheiten des Hundes dar. 

Urlaubsmitbringsel als Blutparasiten

Durch die zahlreichen Urlaubsreisen in Mittelmeerregionen und in Länder wärmerer Klimata, in die der eigene Hund infolge der offenen EU-Grenzen leicht mitgenommen werden kann, sowie die zunehmende Zahl von aus diesen Ländern in fürsorglicher Tierliebe mitgebrachten Hunden werden Tierärzte immer häufiger mit Infektionskrankheiten konfrontiert, mit denen Tierärzte und Hundehalter in unseren Breiten bisher nicht gerechnet haben. Zu den häufigsten importierten parasitären Erregern zählen:

Prophylaxe

Einen 100%igen Schutz gegen diese Erkrankungen gibt es nicht.

Ziehen Sie also in Erwägung, unsere vierbeinigen Lieblinge mit in den Süden zu nehmen, ist eine gute Prophylaxe gegen Zecken und Mücken unumgänglich.

All diese Parasitosen stellen häufig importierte parasitäre Krankheiten des Hundes dar. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn Hunde in fürsorglicher Tierliebe aus Mittelmeerländern oder anderen Endemiegebieten mitgebracht wurden. Auch die Zunahme des Fernreiseverkehrs bedingt eine Häufung der Krankheitsfälle in Österreich.

Institut für Parasitologie

Die Veterinärmedizinische Universität Wien führt am Institut für Parasitologie und Zoologie fachgerechte und spezifische Untersuchungen zur Diagnose von Reiseparasitosen durch. Für nähere Auskünfte wenden Sie sich an die Veterinärmedizinische Universität, Frau Dr. Renate Edelhofer, Tel.: 01/250 77/2219.