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Anpassung der Nahrung an die Hunderasse

Das Wissen vermehrt sich, die Ernährung wird leistungsfähiger

Es ist offensichtlich, dass die wesentlichen Unterschiede zwischen den zahlreichen Hunderassen in ihrer Physiologie und den für diese oder jene Hunderasse bekannten Erkrankungen bestehen. Jedes Jahr werden Krankheiten, deren Ursache nicht bekannt war, besser zurückverfolgbar. Dies führt zwangsläufig zu neuen Behandlungsmöglichkeiten und, wo immer es möglich ist, zu neuen Ansätzen in der vorsorgenden und auch heilenden Tierernährung.

So liefern diese Entwicklungen in der Wissenschaft ständig neue Denkansätze für die Tiernahrungsexperten, wodurch es möglich ist, die Nahrungen präziser an die Gegebenheiten einer Hunderasse anzupassen.

Einige Hunderassen sind sehr anspruchsvoll in Bezug auf eine spezifische Ernährung

Würde man versuchen, die Gesamtheit der Besonderheiten aller Hunderassen und der möglichen spezifischen Anpassungen ihrer Ernährung hier aufzulisten, die Liste wäre endlos. Deshalb werden wir uns hier auf die Elemente beschränken, die zurzeit wissenschaftlich gut bekannt sind und bei denen sich ein Ernährungsansatz als erfolgreich erwiesen hat.

Einige Hunderassen zeigen eine genetisch bedingte Veranlagung (auch wenn natürlich nicht 100 % der Tiere dieser Rasse daran erkranken) zu Problemen dieses oder jenes Organs, gegen die vorgesorgt werden kann.

Zahlreiche spezifische Erkrankungen sind vorhersehbar

Hunderassen, die keine Veranlagung für das Auftreten einer Erkrankung haben, sind selten. Den meisten dieser Probleme kann durch Ernährung vorgebeugt oder sie können über eine gezielte Ernährung positiv beeinflusst werden. Genetisch bedingt verfügt der Dalmatiner z. B. über keine Enzyme, um Harnsäure in Allantoin umzuwandeln.

Deshalb sollte er keine metabolischen Vorstufen von Harnsäure zu sich nehmen, damit sich die Harnsäure-Kristalle nicht in seinen Gefäßen und Gelenken absetzen können. So ist es verständlich, dass man ihm in seiner Nahrung keine Purine (Stickstoffverbindungen für den Aufbau der DNS) anbieten und Rohstoffe wie Leber und Fisch wermeiden sollte. Es ist durchaus berechtigt (neben anderen Gründen), für diese Hunderasse eine spezielle Vollnahrung anzubieten.

Es gibt zahlreiche weitere Beispiele

Sie erklären auf wissenschaftlicher Basis die Notwendigkeit, für bestimmte Hunderassen spezielle Nahrung zu entwickeln in Bezug auf deren Ausgewogenheit in den Nährstoffen und in Bezug auf die Wahl der Inhaltsstoffe. Somit können das Wohlbefinden und die Lebenserwartung sowie die Schönheit der jeweiligen Hunde verbessert werden.

ROYAL CANIN Breed Health Nutrition

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