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Angst bei Tieren

In der Humanmedizin ist die Behandlung von Angstpatienten schon lange etabliert. Aber auch unsere Hunde und Katzen leiden zum Teil unter Angstzuständen und benötigen eine Therapie. 

Auch wenn die Zuwendung des Menschen zu Katzen inniger scheint, sind sie häufiger störenden Einflüssen ausgesetzt als Hunde. Zum einen liegt das an etwaigen Missverständnissen in der Mensch-Tier-Beziehung, zum anderen an der katzentypischen Lebensweise und den Haltungsbedingungen.

Katzen reagieren besonders sensibel auf die Anwesenheit anderer Katzen in ihrem Territorium, Stress aufseiten des Besitzers, räumlich begrenzte Lebensbedingungen oder tierärztliche Behandlung.

Aber auch Hunde, deren Sozialisierungsphase nicht optimal verläuft, können später ebenfalls Symptome zeigen. Beim Hund zählen veränderte Lebensumstände (z. B. Umzug), Umwelteinflüsse (Gewitter oder Sturm), Einsamkeit oder Veränderungen gewohnter Abläufe (z. B. geänderte Zeiten für Spaziergänge) zu den Hauptursachen.

Folgende Gründe spielen unter anderem eine Rolle:

  • Eingewöhnung nach der Abgabe vom Züchter
  • Partner, Baby oder zweites Tier kommt ins Haus
  • Umzug
  • Besuch einer Tierklinik/Tierarztpraxis
  • Reise, Transport
  • laute Geräusche
  • Abwesenheit des Tierhalters
  • Aufenthalt in einer Tierpension/beim Tiersitter

Grundsätzlich ist Druck etwas Positives, um sich erfolgreich und in kürzester Zeit an eine neue Situation anzupassen. Ist die Reaktion jedoch überzogen und wird zu Angst, so resultiert daraus oft ein Problemverhalten, welches das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier erschwert und die Lebensqualität beider einschränkt. Die Fähigkeit des Tieres, sich anzupassen, wird überbeansprucht, und schließlich kommt es zu einer Erschöpfung des Organismus. Einige Tiere besitzen eine individuell höhere Anfälligkeit und passen sich einer neuen Lage weniger gut an als andere.

Zu den Faktoren, die diese Anpassungsfähigkeit reduzieren, gehören das Alter und ein Mangel an Erfahrung mit fremdartigen Situationen.

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Die Symptome

Eine Vielzahl von Reaktionen ist möglich, z. B. eine gesteigerte Herz- und Atemfrequenz, Erbrechen, Durchfall, Muskelzittern oder Haarlosigkeit infolge übertriebener Fellpflege. Auch Symptome wie z. B. Bellen oder Miauen, Beißen in Gegenstände und Unsauberkeit können auftreten. Bei Hunden können zudem ein unangenehmer Körpergeruch und Übersprungshandlungen wie Schütteln, Gähnen, Lecken oder Kratzen festgestellt werden.

Weitere Anomalien sind Nervosität, Fresssucht oder Inappetenz sowie ein abnormes Beiß- und/oder Kratzverhalten. Diese Verhaltensmuster können sich für Tier und Besitzer zu einem signifikanten Problem entwickeln.