Gesundheit/Vorsorge
Ausreichende Versorgung mit frischem Wasser verhindert die lebensgefährlichen Folgen der Austrocknung (Dehydratation), sichtbar als Hautfalte, die "stehen" bleibt: verminderte Durchblutung der Kapillargefäße, Erhöhung der Herzfrequenz, hohes Fieber usw. Eine Dehydratation von >I0% kann tödlich sein, daher ist ins­besondere bei alternden Hunden und Katzen vermehrt auf dasTrinkverhalten zu achten. Eine starke Zunahme der Trinkmenge kann ein Zeichen für Diabetes mellitus oder eine beginnende Nierenerkrankung sein.

Wissenswertes
ist Hauptbestandteil des tierischen Körpers. Er enthält 75% Wasser bei der Geburt und 60% bei ausgewachsenen Tieren. Wasser ist das wichtig­ste Nahrungsmittel, sowohl in absoluter als auch in relativer Größenordnung, und hat Einfluss auf alle physiologischen Funktionen des Körpers. Im Körperfett sind nur 15% Wasser enthalten, im Skelett 50%, in den Muskeln 75% und im Blut 83%. Die Katze hat den Ruf wenig zu trinken, weil sie ihren Urin stark konzentrieren kann. Eine zu hohe Urinkonzentration erhöht jedoch das Risiko von Kristallablagerungen und die Bildung von Harnsteinen. Sie muss also zum Trinken angeregt werden.

Wirkung im Organismus
Wasser hat lebenswichtige und vielfältige Aufgaben:

  • ideales Mittel zur Verteilung von Nährstoffen zu den Organen und zum Abtransport von Abfallstoffen;

  • optimales Milieu für alle biochemischen Reaktionen;

  • Regulierung der Körpertemperatur;

  • Gleitfähigkeit der Gelenke, des Auges, des Innenohrs (Schallübertragung)

Natürliche Quellen
Wasser wird aus drei Quellen bezogen:

  • aus Trinkwasser, an erster und wichtigster Stelle;

  • aus der Nahrung, die 10 % (Trockennahrung) bis 85% (Feuchtfutter) enthalten kann;

  • aus Oxidationsreaktionen der Nährstoffe (1 g oxi-dierte Fette liefern z.B. 1,07g Wasser im Körper).

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