Gesundheit/Vorsorge
Der beträchtliche Einfluss der Antioxidanzien auf die Gesundheit hat dazu geführt, dass sie in der aktuellen medizinischen Forschung besondere Berücksichtigung finden, vor allem auf folgenden Gebieten: Schutz gegen die Auswirkungen des Alterungsprozesses,Vorbeugung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Krebsformen, Krankheiten des Nervensystems,Augenerkrankungen (Star) und Krankheiten, die von physischer Anstrengung herrühren.

Wissenswertes
Als organische Moleküle versetzen Antioxidanzien den Organismus in die Lage, die zerstörerischen freien Radikale zu bekämpfen. Diese entstehen aus Sauer­stoff, sind instabil und gefährlich und werden vom Organismus ständig neu gebildet. Bei Entzündungen, Stimulation des Immunsystems oder Vergiftung steigt die Bildung freier Radikale.

Wirkung im Organismus
Die Antioxidanzien schützen die Zellmembrane und den Zellkern vor den Angriffen der freien Radikale. Diese kann man sich als kleine Meteoriten vorstel­len, die unablässig gegen die Zelle prallen. Der Organismus hat viele Abwehrmittel gegen diese

Angriffe: enzymatische Mechanismen (Superoxid-Dismutase (SOD), Glutathion-Peroxidase und Katalase) sowie oxidationshemmende Substanzen, endogen oder in der Nahrung. Eine Störung dieses natürlichen Abwehrsystems äußert sich durch oxi-dativen Stress.

Natürliche Quellen
Die verschiedenen Antioxidanzien (Vitamine, Farbpigmente, Enzyme) findet man in bestimmten Früchten und Gemüsearten (Zitrone, Orange, Melone, Tomate, Traube), in Getreidekeimen, den Blättern von grünem Tee oder im Rotwein. Die am häufigsten benutzten Antioxidanzien sind Vitamine E, Vitamin C, Beta-Carotin, Taurin und die Polyphenole.

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