
Gesundheit/Vorsorge
Ein Mangel an Vitamin K führt durch eine Gerinnungshemmung u.a. zu Darm-, Nasen-, Haut- und Hirnblutungen. Auf lange Sicht führen diese manchmal unscheinbaren kleinen Blutungen zu Anämien (Mangel an roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff transportieren). Eine ausgewogene Ernährung beugt diesen Risiken vor.
Wissenswertes
Im Jahr 1929 wurde die Existenz eines antihämorrhagischen Ernährungsfaktors entdeckt: Er wurde 1936 isoliert und erhielt die Bezeichnung Vitamin K. Eigentlich umfasst dieser Begriff mehrere identische Substanzen, die in alle durch komplexe biologische Mechanismen unter bestimmten Bedingungen die Blutgerinnung ermöglichen. Vitamin K wird üblicherweise durch Injektion bei einer Vergiftung mit Gerinnungshemmern verabreicht (z.B. versehentliche Aufnahme von Rodentiziden).
Wirkung im Organismus
Vitamin K ist ein so genannter Cofaktor für mehrere Enzyme, das heißt, diese können ohne Vitamin K nicht aktiv sein. Darüber hinaus ist es für einige Faktoren der Blutgerinnung notwendig. Im Proteinstoffwechsel hat Vitamin K wahrscheinlich auch eine Funktion bei der Fixierung von Kalzium in den Knochen.
Natürliche Quellen
Die Hauptquellen von Vitamin K in der Nahrung sind Fleisch und Gemüse, besonders Kohl, Petersilie, Spinat usw. Die Leber ist beim Tier das wichtigste Organ für die Speicherung.

