Gesundheit/Vorsorge
Das Vitamin E dient zur Vorbeugung oder Behandlung zahlreicher Krankheiten mit unterschiedlichen Ursachen: oxidativer Stress der Zelle (durch sportliche Leistung, Umweltverschmutzung), Alterungsprozesse, Herz- und Gefäßkrankheiten, Augenkrankheiten, neurologisch-degenerative Erkrankungen.

Wissenswertes
Das Vitamin E wurde 1920 als Faktor für die Fruchtbarkeit entdeckt und 1936 isoliert. Erst in den 80er Jahren erschloss man seine wichtige anti-oxidative Aufgabe in den Zellen. Vitamin E ist ein Sammelbegriff und umfasst mehrere Formen: Alpha-Tocopherol ist am weitesten verbreitet und das wich­tigste biologische Antioxidans in den Zellmembranen. Vitamin E lagert sich im Fettgewebe des Organismus in der Leber und den Muskeln ab.

Wirkung im Organismus
Als biologisches Antioxidans schützt Vitamin E die Zelle gegen die Schädigung durch freie Radikale. Diese freien Radikale werden bei biologischen Oxidationsprozessen durch die Körperzellen gebil­det und sind im gesunden Organismus Teil der Abwehrmechanismen. Ein Ungleichgewicht zwischen Antioxidanzien und freien Radikalen wird als oxida-tiver Stress bezeichnet. Allgemein ermöglicht Vitamin E:

  • den Schutz der Zellmembranen;
  • den Kampf gegen die biologischen Auswirkungen von Stress;
  • die Stärkung des Immunsystems.

Natürliche Quellen
Vitamin E kommt vorwiegend aus pflanzlichen Quellen: Öle, Ölsaaten, Getreidekeime. Man fin­det Vitamin E auch in tierischen Produkten wie: Leber, Eiern und Butter.

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