Gesundheit/Vorsorge
Der Mangel an Vitamin B1 ist die Ursache der Beriberi-Krankheit bei Mensch und Tier (Müdigkeit, Muskelschwäche, Schwierigkeiten beim Gehen, Sehstörungen usw.). Eine ausgewogene Ernährung schützt vor dieser Krankheit. Vitamin B1 ist u.a. wichtig für die Vorbeugung und Behandlung von Polyneuropathie oder bestimmten Herzkrankheiten.

Wissenswertes
Thiamin ist das erste historisch bekannte Vitamin. Die berüchtigte Beriberi-Krankheit war schon 2600 v. Chr. bei den Reis essenden Chinesen bekannt. Doch erst 1885 wurde ihr Ursprung (Fehl­ernährung) aufgedeckt. 1910 fand man dann die dafür verantwortliche Substanz, deren Fehlen die Krankheit verursacht. Dieses lebenswichtige Amin wurde als Vitamin bezeichnet. Thiamin ist wasser­löslich und kommt konzentriert in Herz, Niere, Leber und Gehirn vor.

Wirkung im Organismus
Thiamin greift in zahlreiche komplizierte bio­chemische Reaktionen zur Energiegewinnung in der Zelle ein. Darüber hinaus ist es unentbehr­lich für die Funktion des Nervensystems als Teil der so genannten Neurotransmitter (Moleküle, die den Reiz von einer Zelle zur nächsten weiter­leiten).

Natürliche Quellen
Besonders reich an Vitamin B1 sind Hefe und Weizenkeime, man findet es aber auch in Fleisch, Kleie und Getreide.

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