
Gesundheit/Vorsorge
Schwefelhaltige Aminosäuren sind unverzichtbar für die Synthese des Keratins, dem Hauptprotein für das Haar. Eine unzureichende Zufuhr schwefelhaltiger Aminosäuren führt zu Haarausfall, verlangsamten Haarwuchs und allgemein zu stumpfem und brüchigem Fell.
Wissenswertes
Die notwendigen Aufbauvorgänge zur Erhaltung von Haut und Haarkleid können beim erwachsenen Hund bis zu 30% seines täglichen Proteinbedarfs ausmachen.
Wirkung im Organismus
Methionin gilt als essenzielle Aminosäure; wenn Cystin in ausreichender Menge zur Verfügung steht, kann Methionin für andere Funktionen gespart werden. Der Stoffwechsel dieser Aminosäuren erzeugt Schwefelsäure, die mit dem Urin ausgeschieden wird. Darum bewirkt die natürliche Ernährung von Fleischfressern (reich an schwefelhaltigen Aminosäuren) einen sauren Urin.
Natürliche Quellen
Schwefelhaltige Aminosäuren sind in Proteinen tierischer Herkunft reichlich vorhanden, daher sind Mangelsitutationen in der Ernährung von Hunden und Katzen selten, ausgenommen bei nicht ergänzter und rein vegetarischer Ernährung. Der Hund reagiert auf Mangelzufuhr weniger empfindlich als die Katze.
Proteine von Ei, Fisch und Milchcasein sind besonders reich an Methionin und Cystin, ebenso Weizen-und Maisgluten.

