
Gesundheit/Vorsorge
Die Natriumversorgung ist selbst bei großer physischer Belastung unproblematisch, da Hunde und Katzen nicht schwitzen und so auch kein Natrium über den Schweiß ausscheiden, ganz im Gegensatz zu Menschen und Pferden. Bei manchen Herzkrankheiten ist eine verringerte Natriumversorgung erforderlich. Bei schweren Durchfallerkrankungen müssen Elektrolytverluste, insbesondere von Natrium, ausgeglichen werden. Hierzu kann man isotonisch wirkende Pulver zur Rehydration über das Trinkwasser verwenden.
Wissenswertes
Das Alkalimetall Natrium ist ein wichtiger Mineralstoff, wegen seiner mengenmäßigen Bedeutung gehört es zu den Mengenelementen.
Wirkung im Organismus
Dieser Mineralstoff ist für die Zellfunktion unerlässlich, da er:
Am einfachsten lässt sich die Bildung von Harnsteinen bei der Katze verhindern, wenn diese viel trinkt und sie dadurch ausscheidet. Hohe Urinvolumen bewirken häufigere Blasenentleerung und helfen so, die Kristalle, die sich in den Urinwegen bilden, abzu ühren. Eine leichte Erhöhung des Natriumchloridgehalts in der Nahrung fördert den Wasserverbrauch und stimuliert den Harnabsatz, ohne das, nach bisherigen Erkenntnissen, der Blutdruck bei Hunden oder Katzen negativ beeinflusst würde.
Natürliche Quellen
Das vom Tier benötigte Natrium wird über Natriumchlorid (Kochsalz) – mineralisch oder aus dem Meer – bereitgestellt. Kochsalz oder Natriumchlorid (NaCl) enthält 39% Natrium und 61% Chlorid. Ein Zusatz von 2,5% NaCl in einer Nahrung erhöht den Natriumspiegel um 1%.

