Gesundheit/Vorsorge
Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Nahrung verändern sich unter dem Einfluss von Sauerstoff, Wärme und Licht und werden ranzig, was zur gefährlichen Bildung von komplexen Verbindungen (Hydroperoxide) führen kann. Deshalb sollten der Nahrung Antioxidanzien zugefügt sein.

 

Wissenswertes
Fettsäuren sind die wichtigsten Bausteine der Fette. Sie unterscheiden sich durch die Anzahl der Kohlenstoffatome, die sie enthalten: Man unter­scheidet kurz-, mittel- und langkettige Fettsäuren. Sie sind entweder gesättigt (keine chemische Doppelbindung zwischen zwei Kohlenstoffen) oder ungesättigt (eine bis sechs Doppelbindungen). Letztere sind instabiler und werden rasch ranzig. Allerdings sind einige essenziell für die Vitalfunktionen und deshalb unentbehrlich in der Nahrung.

Wirkung im Organismus
Gesättigte Fettsäuren dienen überwiegend der Energieversorgung (man spricht von leeren Kalorien, weil sie keine andere Funktion haben). Kurze ge­sättigte Fettsäuren (6 bis 10 Kohlenstoffatome) sind schnelle Energielieferanten z.B. für Sporthunde, diabetische Tiere und neugeborene Welpen. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren erfüllen struk­turelle Aufgaben (in den Membranen oder Lipoproteinen des Blutes). Unter ihnen befinden sich die chemischen Gruppen Omega-3 und Omega-6, die essenzielle Funktionen haben und vom Organismus nicht selber gebildet werden können.

Natürliche Quellen
Fettsäuren sind in allen pflanzlichen oder tierischen Fetten enthalten. Je mehr ungesättigte Fettsäuren ein Nahrungsmittel enthält, desto wichtiger ist der Schutz gegen Oxidation. (Erhöhung des Gehalts an Antioxidanzien wie Vitamin E ist notwendig).

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