Der Blutzuckerspiegel (Glykämie) wird durch zwei von der Bauchspeichelsdüse ausgeschiedene, entgegengesetzt wirkende Hormone geregelt: Insulin und Glucagon. Bei 80 % der an Diabetes erkrankten Katzen produziert die Bauchspeicheldrüse das Insulin in unzureichender Menge, bei den übrigen wird Insulin erzeugt, jedoch vom Organismus nicht richtig ausgenutzt. Die Behandlung von Diabetes mellitus bei Katzen geht immer mit einer Umstellung der Ernährung einher. Die Futterration muss mehr Ballaststoffe (Grünzeug, Gemüse) und komplexe Kohlenhydrate enthalten. Wenn Ihre Katze übergewichtig ist, muss der Energiegehalt der Futterration herabgesetzt werden, um allmählich eine Gewichtsabnahme zu erzielen. Passen Sie daher die Ration für Ihre Katze entsprechend an oder greifen Sie auf ein in der Veterinärmedizin dafür entwickeltes Diätfutter zurück. Der behandelnde Tierarzt kann auch den Blutzuckerspiegel herabsetzende Sulfamide verschreiben oder eine Insulintherapie ansetzen. Die Insulindosis und der Verabreichungsrhythmus sind für Katzen schwierig zu bestimmen; sie können sich im Laufe der Behandlung ändern. Katzen weisen in nicht zu vernachlässigender Anzahl der Fälle auch Übergangs-Diabeteserkrankungen auf. Eine an Diabetes erkrankte Katze braucht.

zur Hundewelt