Mieze, lass die Kilos purzeln!

Ein paar Kilos zuviel, ein behäbigeres Verhalten, das alles sind nicht nur Schön­heitsfehler.

Heute stellt Übergewicht eine der häufigsten ernährungsbe­dingten Erkrankungen dar. Bei einer Katze, die ihr Idealgewicht um 20 % überschritten hat, sollte man schon an geeignete diätetische Maßnah­men denken.

Schwarz auf weiß – Notizen für den Kilocheck

Schreiben Sie doch einfach mal eine Woche lang auf, was Ihre Samtpfote von Ihnen, aber auch von Familienmitgliedern, Freunden und Nachbarn an "kleinen Leckerbissen" so ganz nebenbei bekommt. Sie werden staunen!

Wie entsteht Übergewicht.

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Übergewicht entsteht durch einen Energieüberschuss. Mangelnder Ener­gieverbrauch bei zu vielen Mahlzeiten führt dazu, dass die überschüssige Energie als Fett gespeichert wird.

Oft haben die Tiere einen sehr einfachen Zugang zu ihrer Nahrung, das Futter hat eine sehr hohe Energiedichte und viele Snacks zwischendurch steigern den Energiekonsum. Studien haben gezeigt, dass Katzen vor allem im mittleren Alter zu Fettpölsterchen ten­dieren.

Rasse und Kastration spielen dabei ebenso eine wesentliche Rolle. Durch den Wegfall der Geschlechts­hormone nach der Operation verän­dert sich der Stoffwechsel, der Energiebedarf sinkt und die Futteraufnahme steigt. Zudem nimmt die körperliche Aktivität meistens ab, da die Tiere we­niger streunen und kein Sexualverhal­ten zeigen.

Kampf den Figurproblemen

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„Figurprobleme" verringern nicht nur das Wohlbefinden, sondern beein­flussen wesentlich die Gesundheit wie auch die Lebenserwartung Ihrer Katze. Sie gelten als Wegbereiter vie­ler gesundheitlicher Störungen (Dia­betes mellitus v.a. beim Kater, Harn­steine, Herz-Kreislaufbeschwerden).

Kurz vorweg: Ein wenig Geduld müs­sen auch Sie als Besitzer aufbringen, denn nur langsam verlorene Kilos ist man auch dauerhaft los! In der Regel sollte man mit 15 bis 20 Wochen rech­nen, denn der Gewichtsverlust sollte nicht mehr als 2% pro Woche ausma­chen.

Generell muss die Energieauf­nahme dem Energiebedarf ange­passt werden. Die einfache Reduzierung der Futtermenge eines normalen Futtermittels („Friss-die-Hälfte"-Diät") kann sowohl für die Kat­ze als auch für den Besitzer proble­matisch  sein.

Wird  einfach nur weniger gefüttert als vorher, werden die Tiere nicht „satt", weil sich kein richtiges Sättigungsgefühl einstellt. Durch ständiges Betteln um Futter können die Tiere ihren Besitzern dann recht lästig werden. Umgekehrt haben Besitzer oft ein schlechtes Gewissen, wenn sie die kleinen „Di­ätportionen" im Futternapf sehen.

Diese Methode kann zudem einen Mangel an essenziellen Nährstoffen nach sich ziehen.

Gezielte Maßnahmen zur Prophylaxe gegen Übergewicht oder zur Reduktion von Körpergewicht mehr

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