Die klinische Verdachtsdiagnose einer Herpesvirusinfektion basiert in erster Linie auf den oben beschriebenen Symptomen. Mit Hilfe der Labordiagnostik (PCR, Serokonversion, Virusisolation) lässt sich die Ursache mit hohem Gewissheitsgrad absichern.
Antivirale Arzneimittel | |
Eine große Zahl antiviraler Arzneimittel wurde für die Behandlung von Herpesvirusinfektionen beim Menschen entwickelt. Trotz der Ähnlichkeit der beiden Viren, zeigen nur wenige dieser Substanzen bei oraler Gabe eine Wirksamkeit gegen das für den Katzenschnupfen verantwortliche Herpesvirus. Zusätzlich sind einige dieser Substanzen für Katzen giftig, wenn sie oral verabreicht werden. Aus diesem Grund werden diese Arzneimittel meist in Form von Augentropfen oder Augensalben angewendet. |
Systemische antibiotische Behandlung | |
Obgleich die primäre Ursache des Katzenschnupfens nicht bakterieller Natur ist, sind Antibiotika hilfreich für die Bekämpfung bakterieller Sekundärinfektionen, die sich in besonders hochgradigen Fällen als tödlich erweisen können. |
Interferone | |
Klinische Studien mit humanem Interferon zeigen eine Reduktion des Grades der klinischen Symptome. |