Der Transport zum Tierarzt

Rufen Sie beim Tierarzt an, bevor Sie sich auf den Weg machen. Ist die Praxis nicht besetzt, nennt ein Anrufbeantworter den zuständigen Notdienst. Tierärztliche Kliniken sind rund um die Uhr erreichbar. Wenn beim Tierarzt bekannt ist, dass Sie zu ihm kommen, kann dort alles für die Notfallversorgung vorbereitet werden.

  • Fahren Sie niemals alleine, es sei denn, das Tier ist in einem sicheren Transportbehälter aufgehoben. Frei bewegliche Tiere im Auto können nicht nur den Fahrer, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
     
  • Hunde sollten vom Besitzer oder einer vertrauten Person auf dem Rücksitz gehalten werden, während eine zweite Person fährt. Katzen sind am besten in einem Katzentransportkorb aufgehoben.
     
  • Gelähmte Tiere sollten auf einem Brett gelagert werden, um weitere Schäden für das Rükkenmark durch Bewegung der Bandscheibe zu vermeiden.
     
  • Zeigt der Hund Abwehrreaktionen, kann es aus Gründen der eigenen Sicherheit nötig sein, ihm zur Untersuchung und zum Transport ein Schnauzenband anzulegen. Dazu bilden Sie mit einem festen Band oder einer Binde eine größere Schlinge und ziehen sie über der Schnauze des Hundes mit einem festen Ruck zu. Die Enden werden dann unter dem Kiefer gekreuzt und hinter dem Kopf mit einer Schleife zugebunden.
     
  • Katzen tragen Sie am besten mit dem Nackengriff und halten dabei die Hinterbeine mit der anderen Hand gut fest. Sehr widersetzliche Katzen kann man oft nur unter großer Vorsicht mit Hilfe einer übergeworfenen Decke in den Korb setzen.
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