Rasse: Wie bei den meisten Lebewesen gilt: je größer die Rasse, desto länger das Wachstum.
Geschlecht: Kater haben ein größeres Wachstumspotential als weibliche Katzen, ihre Wachstumsphase dauert deshalb auch einige Wochen länger und sie werden schwerer.
Vererbung: Bei der Geburt bekommt das Katzenjunge seine Gene mit auf den Lebensweg, die eine Hälfte vom Vater, die andere von der Mutter. Vorbestimmte Größe, Korpulenz und andere morphologische Besonderheiten können daher sein Wachstum beeinflussen.

Hygiene: Eine nur mittelmäßige Hygiene schwächt die Mutter und der ganze Wurf wird dadurch beeinträchtigt.
Stress: Wie alle Jungtiere wachsen auch junge Katzen im Schlaf. Auch wenn sie ab zwei Monaten weniger schlafen, spielt die Qualität des Schlafs, seine Tiefe, weiterhin eine bedeutende Rolle.
Wichtig: Katzen brauchen den Tiefschlaf für ein gesundes Wachstum. Wecken Sie sie deshalb nie nur so zum Spaß.
Obwohl das neugeborene Kätzchen einen Verdauungstrakt hat, der es ihm zunächst nur gestattet, (Mutter-) Milch zu verdauen, verändert sich dieser im Laufe der Entwicklung so, dass die ausgewachsene Katze keine Laktose (Milchzucker) mehr verdauen kann.
Für ein harmonisches Wachstum benötigt das Katzenjunge eine ausgewogene Zufuhr an Proteinen, Fetten, Kohlehydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen in einer Form, die auf die Besonderheiten der felinen Physiologie und ihres Verdauungstraktes abgestimmt ist.
| Katze |
Mensch |
Auswirkungen auf das Verhalten der Katze | |
| Anzahl der Geruchszellen | 60 − 65 Mio | 5 − 20 Mio | reagiert sehr sensible auf Geruch |
| Anzahl der Geschmackszellen | 500 | 9.000 | geringe Sensibilität für Geschmacksunterschiede |
| Anteil des Verdauungstraktes am Körpergewicht | 2.8% − 3.5% | 10% | geringe Verdauungskapazität |