
Ein Sportler mit nerzähnlichem Fell, der viel Platz braucht.
Kurzbeschreibung
Mittelgroß, morphologisch steht sie zwischen den Siamkatzen mit ihren langen Proportionen und den Burmesen, die mittlere Proportionen aufweisen.
Kopf
Von vorn gesehen, die Form eines einseitigen Dreiecks mit abgerundeten Konturen. Von mittlerer Größe etwas länger als breit. Hohe Backenknochen. Mäulchen von mittlerer Länge, quadratisch mit leichtem Break. Nase mit sehr geringfügigem Stop. Leichter Pinch. Kinn weder vorspringend noch schwach.
Ohren
Von mittlerer Größe, am Ansatz breit, die Spitzen abgerundet. Sehr kurze Behaarung, die Haut bleibt sichtbar.
Augen
Von der Form eines Pfirsichkerns, weit auseinander und schräg stehend. Farbe: Grünblau, Aquamarin (englisch „aqua)
Schwanz
Mittellang, am Ansatz breit, aber nicht dick, zum Ende hin sich leicht verjüngend.
Fell
Kurze, feine seidige Haare, sehr glatt und glänzend, eng am Körper anliegend wie beim Nerz (Mink). Farben:
Die für siamcharakteristischen Abzeichen auf dunklerem Untergrund, der der ursprünglichen Farbe der Burmesen nahe kommt. Diese Abzeichen lösen sich allmählich in Übergängen im Fell auf, sie heben sich nicht in deutlichem Kontrast ab wie bei der Siam. Die endgültige Farbe tritt erst im Alter von 16 Monaten zutage; es besteht, wie auch bei Burmesen und Siam, die Transparenz zum Nachdunkeln im Laufe der gesamten Lebenszeit. Die Farben sind dieselben wie bei Burmesen, jedoch leicht abgeschwächt.
Genannt seien:
Natural Mink: (Sandfarben bei den Burmesen; Seal bei Siam) (Nerz Natur): Körper in warmem Mittelbraun, Extremitäten dunkel schokoladenbraun.
Champagne Mink: Körper gemsfarben creme, Extremitäten hellbraun.
Blue Mink: Körper zart blaugrau, Extremitäten mittelblau bis schieferblau.
Platinium Mink: Körper blass silbergrau, Extremitäten dunkler silberfarben.
Honey Mink: (Nerz honigfarben): Körper goldfarben bis aprikosen-/bernsteinfarben; Extremitäten rötlich braun. Die C.F.A. erkennt Honey Mink nicht an.
Charakter / Besonderheiten
Diese Katze, ständig wachsam, ist sehr betriebsam und spielfreudig. Sie braucht Auslauf, denn sie ist sportlich, aber sie ist auch eine ziemliche Ausreißerin. Artgenossen gegenüber ist sie sehr gesellig, zu ihren Bezugspersonen verhält sie sich sanft und anhänglich, aber be i all dem doch mit weniger ausschließlichem Besitzanspruch als die Siamkatze. Viel Aufmerksamkeit verlangt sie trotzdem, sie mag ganz und gar nicht allein sein. Zur Pflege genügt es, einmal wöchentlich das Fell zu bürsten. Wenn aus einer Verpaarung von Siam und Burmesen nur Tonkanesen hervorgehen, so muss man wissen, dass die Verbindung von zwei Tonkanesen statistisch 50Tonkanesen, 25Burmesen und 25Siamkatzen ergibt; dies erklärt, weshalb die europäischen Katzenzüchterverbände diese Rasse nicht als authentisch betrachten.