Gesundheit/Vorsorge
Zitrat kann die Bildung von Kalziumoxalatsteinen vermindern. Es kann mit Kalzium chelatieren und ein lösliches Salz bilden. Das Kalzium ist dann nicht mehr verfügbar, um sich an das Oxalat zu binden und einen Stein zu bilden. Oral aufgenommenes Kaliumzitrat wirkt alkalisierend, d.h. es erhöht den pH-Wert des Urins. Dadurch wird wird renal die Zitrat-Ausscheidung erhöht und die Kalzium-Ausscheiung verrringert.

Wissenswertes
Die alkalisierende Wirkung von Kaliumzitrat sollte durch pH-Messungen im Harn kontrolliert werden, der pH-Wert sollte nicht über 6.8 ansteigen, da über 7,0 das Risiko der Phosphat-Steinbildung besteht.

Wirkung im Organismus
Die alkalisierende Wirkung von Kaliumzitrat kann bei verschiedenen Harnsteinen genutzt werden: z.B.bei Ammoniumuratsteinen (ein Urin mit hö­herem pH-Wert – 6.5-6.8 – enthält Ammoniak und Ammoniumionen in geringer Konzentration) und bei Zystinsteinen (Zystin ist im alkalischen Harn -> 7,5 – gut löslich). Kalziumoxalatsteine sind un­empfindlich gegen den Urin-pH, jedoch kann die Alkalisierung indirekt die Ausscheidung von Kalzium im Urin senken.

Natürliche Quellen
Kalium ist ein Mineralsalz.

Kaliumzitrat kann im Urin mit Kalzium einen Komplex bilden und das Entstehen von Kalziumoxalatsteinen verhindern.
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