Gesundheit/Vorsorge

Um vom Hund oder der Katze verdaut zu werden, muss Stärke gut gegart sein, sonst wird sie im Dickdarm fermentiert und löst dort einen säuerlichen Durchfall aus. Dasselbe gilt für zu große Mengen, wenn die Kapazität der enzymatischen Verdauung überschritten wird (bei Katzen und Hunden nordi­scher Rassen).

 

Wissenswertes

Natürliche Quellen

Stärke besteht aus Kohlenhydratmolekülen, in denen tausende von Glukosemolekülen durch ein­fache chemische Bindungen miteinander verbun­den sind.

Stärke ist vornehmlich in den Energiedepots der Pflanzen enthalten (ähnlich dem Körperfett beim Tier): Getreidekörner (Reis, Mais, Weizen, Gerste...), Kartoffel- oder Maniokknollen. Getreidekörner bestehen zu 50 bis 70% aus Stärke. In Trockennahrung sorgt die Stärke der Getreidekörner für die typische Struktur der Kroketten (Expansion).

Wirkung im Organismus

Stärke dient dem Tier allein zur Energiezufuhr. Nach ihrer Spaltung während des Verdauungsprozesses werden die Glukosemoleküle nach und nach aus dem Darm aufgenommen.

 

 

Stärke wird durch die Enzyme (Amylasen), ausgeschieden durch die Bauchspeicheldrüse und die Verdauungszellen im Dünndarm, zu Glukosemolekülen zersetzt.
Zu viel oder ungenügend gegarte Stärke, wird unvollständig verdaut. Die unverdauten Stärkemoleküle werden im Dickdarm fermentiert und binden Wasser an sich.
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