Spezies und Rasse

Die Rasse ist, nach der Definition von Professor Raymond Triquet "eine Gruppe von Individuen, die gemeinsame Merkmale aufweisen, die sie von anderen Vertretern ihrer Spezies unterscheiden, und die durch Vererbung übertragbar sind". Die Spezies "entsteht auf natürlichem Wege, wohingegen die Rasse das Ergebnis von Züchtungen im Rahmen der Kynologie darstellt." So kann der Mensch mit gezielten Paarungen von Zuchttieren neue Rassen heranzüchten, aber niemals eine neue Spezies schaffen.

So ist die Rasse der "Jack Russel Terrier" aus von dem Geistlichen gleichen Namens vorgenommenen Kreuzungen zwischen verschiedenen Terrier-Arten hervorgegangen, um deren Eignung für die Jagd zu verbessern. Umgekehrt haben manche Hunde, wie die Berger du Languedoc, niemals den Status einer anerkannten Rasse erreichen können. Andere, wie der Chambray, der Levesque oder sogar der Normand-Poitevin sind wegen ihrer geringen Zahlen oder wegen des mangelnden Interesses an ihnen langsam ausgestorben, oder sie sind endgültig von der FCI aus der Nomenklatur gestrichen worden. Noch heute werden Rassen wie die Belgische Bracke oder der Ardenner Hirtenhund suspendiert, während andere wie der

zur Hundeweltzur Katzenwelt