Die Rassenmerkmale, auch "Standard" genannt, werden als "die Gesamtheit der für eine Rasse charakteristischen Merkmale" definiert. Sie werden als Grundlage bei der Zuchteignungsprüfung herangezogen, um die Übereinstimmung des Hundes mit den äußerlichen Merkmalen und Wesenseigenschaften seiner Rasse zu bewerten.
Jede Rasse hat einen von dem Rassenverband ihres Ursprungslandes aufgestellten Standard, und nur dieser Verband ist befugt, den Inhalt des Standards zu verändern. So bleibt die an der Wiege der Rasse festgelegte Rassebeschreibung der einzige von der FCI anerkannte Standard, selbst wenn einige Länder von Zeit zu Zeit versuchen, eigene Züchtungen einzuführen. So wurden zum Beispiel englische, amerikanische oder kanadische Züchtungen der Rasse Akita Inu zur Anerkennung seitens der FCI vorgeschlagen
Andere wiederum, wie der Toy- und der Abricot-Pudel, sind schließlich vom Ursprungsland offiziell zur Rasse der Pudel gehörend anerkannt worden.