In den achtziger Jahren kam ein tierärztliches Fachblatt auf die Idee, diesen Spruch zum Titel einer Humorkolumne zu machen. Dort sah man dann einen nervösen Hund mit diversen Ticks an der Seite seines Besitzers, der ein ähnliches Verhalten an den Tag legte, ein riesiges Haarknäuel neben einem rundlichen Mann oder einen kleinen, sehr aggressiven Wauwau zu den Füßen einer zänkischen Frau und jeder Veterinär erkannte, vielleicht ein bisschen spöttisch, aber nicht boshaft skizziert, einige seiner Patienten wieder? oder gar sich selbst, mit dem eigenen Hund.
In einer zunehmend verstädterten Gesellschaft stellt der Hund, auch wenn er ein wunderbarer Gefährte ist, eine Reihe von Einschränkungen dar, die der Mensch hinnehmen muss. Unter den positive Aspekten, die mit der Anwesenheit eines Hundes in der Hausgemeinschaft verbunden sind, sind zu nennen:
Sich einen Hund zu halten, hat jedoch nicht nur Vorteile, und man sollte es sich reiflich überlegen, bevor man sich zum Kauf entschließt. Machen Sie sich die negativen Aspekte, die die Anwesenheit eines Hundes mit sich bringt, bewusst:
Die Risiken für den Menschen
Wie jedes Lebewesen – auch der Mensch – kann der Hund ein Risiko für den Menschen bedeuten: Es besteht Verletzungsgefahr – zum Beispiel durch Bisswunden sowie die Gefahr der Übertragung bestimmter Krankheiten. Letzteres ist jedoch relativ selten.
Bisswunden
Die Hundeschnauze ist ein Kommunikationsmittel, aber auch das einzige Verteidigungsinstrument des Hundes. Daher kann jeder Hund beißen, der sich angegriffen fühlt oder Angst hat, auch wenn er in anderen Situationen der liebste Hund der Welt sein mag. Der Halter muss also, was seinen Hund angeht, ein Mindestmaß an Sicherheitsmaßnahmen walten lassen, vor allem in Gegenwart von Kindern, die er nicht kennt: Sie könnten den Hund – ohne böse Absicht – überraschen und dazu verleiten, zuzuschnappen, ohne dass er ihnen wehtun wollte.
Man sollte auch nicht verschweigen, dass es im sogenannten "Milieu" und auch in sozialen Brennpunkten Probleme mit "Kampfhunden", heute in erster Linie mit immer mehr Molossern (Pitbull, American Staffordshire Terrier?) gibt. Was Letztere angeht, sollte man der Öffentlichkeit klarmachen, dass der Hund, egal welcher Rasse, nicht die Ursache ist. Fatal ist vielmehr, wozu er durch böswillige "Halter" erzogen und anschließend benutzt wird. Hier muss Einhalt geboten, mehr noch, mit Gesetzeskraft eingeschritten werden.
Zoonosen
Zoonosen sind per Definition von Tieren auf Menschen übertragbare parasitäre oder infektiöse Krankheiten. Sie können durch Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten übertragen werden. Man sollte sie unbedingt kennen und wissen, welche Hygienemaßnahmen gegebenenfalls zu treffen sind. Die Hundeschnauze ist Träger von Pasteurellen (Bakterien), die, wenn der Hund beißt, die Wunde verunreinigen und, falls die Wunde tief ist, eine ernstzunehmende, schmerzhafte Entzündung verursachen, die sich in einen Eiterherd mit heftiger Lymphknotenreaktion verwandelt. Wegen dieses Risikos (aber auch der heute kaum noch auftretenden Tollwut) sollte die gebissene Person in einer solchen Situation ihre Wunde(n) mit Wasser und Seife reinigen und anschließend gründlich desinfizieren. Anschließend sollte eine antibakteriell behandelte Wundauflage aufgebracht werden.
Zwar möglich, aber äußerst selten ist die Übertragung on Staphylokokken und von Krankheiten wie der Leptospirose (gegen die jeder Hund geimpft sein sollte), der Tuberkulose oder der Bruzellose sowie im Mittelmeerraum der Leishmaniose.
Die Räude ist zwar gutartig, ist ein Hund jedoch befallen, so ist sie auf den Menschen übertragbar. Räude ist eine Hautkrankheit und basiert auf einem mikroskopisch kleinen Pilz. Sie führt zu kreisförmigen Quaddeln ohne Juckreiz, die jedoch beim Hund ebenso wie beim Halter eine sehr langwierige und schwierige Behandlung erfordern.
Schließlich können auch Parasiten des Verdauungstrakts (Würmer) über Hundeexkremente auf den Menschen übertragen werden können. Daher sollte man Hunden den Zugang zu Kinderspielplätzen (zum Beispiel Sandkästen) strikt verbieten.