Hunde und Markennamen

Das erste Auftreten des Hundes als Verkaufsargument geht auf den Beginn des Jahrhunderts zurück. Eines der berühmtesten Beispiele hierzu ist zweifellos der wie verrückt jaulende Hund vor dem Grammophon von RCI in den USA bzw. Path

Heutzutage ist der Hund ein Mitglied der Familie. Er ist Spielkamerad der Kinder und Gefährte der Senioren. Aus diesem Grund sieht man ihn auch oft als Dekorationselement in zahlreichen Werbungen, die das Konzept der typischen modernen Familie verwenden. Der Hund ist das i-Tüpfelchen auf dem Gesamtbild und sorgt für eine entspannte Atmosphäre.

Im Gegensatz zur Katze, die mehr für das Innere, Intime steht, ist der Hund das Tier für "draußen", mit dem man Natur und Freiheit assoziiert. Ist er im Haus, verursacht er dort zumeist Schmutz und Unordnung und dient somit zum Bewerben von Reinigungsmitteln: Mit dem neuen Produkt zur Bodenreinigung sind die Spuren, die der Labradorwelpe hinterlassen hat, im Nu weggewischt, während der neue Staubsauger auch vor den langen Haaren von Lumpi nicht halt macht.

In einem ganz anderen Zusammenhang steht der Hund bisweilen für Eleganz. In diesem Fall wird er zum prunkhaften Element in der Werbung für Chanel und andere Kosmetikkonzerne, die für ihre Kampagnen vorzugsweise Afghanen und Dalmatiner verwenden.

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