Anubis war ein ägyptischer Gott; Zerberus wurde hingegen von den Römern dazu beauftragt, über die Unterwelt zu wachen. Dieser beunruhigende Aspekt hat zahlreiche Autoren inspiriert. Bei den Dichtern und Romanciers schlich eine Bestie umher, sie war eine wilde, teuflische Kreatur, die Leichen oder kleine Kinder fraß... Sir Arthur Conan Doyle benannte sogar eines der berühmtesten Abenteuer von Sherlock Holmes nach ihr, "Der Hund von Baskerville", in dem ein riesiger Hund die Bewohner finsterer schottischer Landstriche verschlingt.
Und eine Hündin lief unruhig dort hinterm Steine,
Uns traf ihr böser Blick,
Erspähend den Moment, zu reißen vom Gebeine
Das aufgegebne Stück.
In diesem Auszug aus "Das Aas" von Baudelaire (Die Blumen des Bösen) wird wieder einmal das Finstere im Wesen des Hundes deutlich. Jedoch, stellt er nicht eine Metapher dar und lässt sich hinter der Vorstellung des Hundes nicht sein denkendes Alter Ego, der Mensch vermuten?