Die neue Generation von Filmhunden hat professionelle Hundedressurschulen besucht, in denen sie alles gelernt haben, was sie für ihren Beruf brauchen: Auf Anweisung bellen, sich tot stellen, jaulen... Sie haben also richtigen Schauspielunterricht erhalten! Die Trainer wiederum investieren sehr viel Zeit und Geduld, aber sobald einer ihrer Schützlinge auserwählt wird, verdienen sie ein Vermögen!
Seit ungefähr zwanzig Jahren werden beim Dreh eines Films alle Szenen, in denen Hunde vorkommen, von Tierschutzorganisationen kontrolliert, damit das Wohlbefinden der vierbeinigen Darsteller sichergestellt ist.
Solange Hunde im Film erfolgreich sind, werden die Studios in Hollywood auch weitere dieser Filme produzieren. Natürlich wirken sich derartige Kinoerfolge nicht nur positiv aus, denn sie führen unweigerlich dazu, dass eine bestimmte Hunderasse in Mode kommt. Das Ergebnis ist eine Überproduktion von Welpen, wobei die Qualität vernachlässigt wird. Es bleibt zu hoffen, dass der Film den Hund eines Tages als das darstellt, was er ist, und nicht als Karikatur in Form eines niedlichen, vermenschlichten Hündchens.