Comic-Hunde im Kino

Einige der Comic-Hunde waren derart erfolgreich, dass ihre Abenteuer in Form von Zeichentrickfilmen, manchmal sogar richtigen Filmen auf die Leinwand gebracht wurden. Ein Beispiel hierf

Andere Filmhunde leben mit den Menschen, bleiben jedoch weiterhin Begleit- oder Wachhunde. Dies gilt für Susi und Strolch, die bei Kerzenlicht gemeinsam zu Abend essen und ihr eigenes Leben leben, ihren Status im Haus ihrer Herrschaften jedoch beibehalten. Nach der Geburt des "Babys" wird Susi von ihrer Familie vernachlässigt und durch das Tragen eines Maulkorbs erniedrigt. Auf diese Weise erinnern ihre Herrschaften sie auf brutale Art und Weise daran, dass sie ein Tier ist.

Gleiches gilt für die 101 Dalmatiner, die wahrscheinlich berühmtesten Hunde des Zeichentrickfilms. Sie sind gleichzeitig Gefährten und Freunde der Menschen. Perdita und Pongo, die beiden Dalmatiner, leben ihre Liebesgeschichte parallel zu der ihrer Herrschaften.

Des weiteren darf Nana nicht unerwähnt bleiben, die Bernhardinerhündin, die im Zeichentrickfilm "Peter Pan" zum Kindermädchen gemacht wird, jedoch trotzdem ein Leben führt, das dem der anderen Hunde ähnlich ist.

Andere Hunde sind eher als Karikatur gedacht, und selbst wenn sie ihr Aussehen beibehalten, werden körperliche Merkmale übertrieben dargestellt. Nur selten sind sie der eigentliche Held in der Geschichte; sie treten vielmehr als Beschützer auf, entweder ihres Herrn oder eines anderen Tieres. So kommt es häufig vor, dass in Zeichentrickfilmen, in denen eine Katze und eine Maus vorkommen (wie z. B. Tom und Jerry), ein nicht gerade Vertrauen erweckender Hund mit übermäßig herunterhängenden Lefzen vom Typ Bulldogge auftaucht. Seine Aufgabe besteht darin, die Maus zu verteidigen und dabei so zu handeln, dass die Katze stets den Kürzeren zieht. Auch bei Walt Disney kommen häufig Hunde vor, die Panzerknacker gehören einer internationalen Organisation von Gaunern an, die alle nicht besonders gerissen sind, tolpatschig, jedoch ständig neue teuflische Pläne entwickeln, um Dagobert Duck seines Goldes zu berauben.

Ob im Comic oder im Zeichentrickfilm, die Autoren haben ganz offensichtlich den Hund mit allen positiven und negativen Eigenschaften des Menschen dargestellt, um der Gesellschaft und ihrer Entwicklung einen Spiegel vor Augen zu halten.

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