Auch in diesem Teil der Erde kam dem Hund ein besonderer Stellenwert zu, einerseits wurde er als Gottheit verehrt, man brachte ihm Respekt entgegen, andererseits dient er als Nahrungsmittel und wurde mit Geringschätzung behandelt. Am Eingang der meisten Tempel und chinesischen Paläste befanden sich zwei so genannte "Löwenhunde", die zweifellos den in dieser Gegend lebenden Fleischerhunden ähnelten. Selbst in den geschnitzten Gegenständen des täglichen Lebens waren die Züge des Hundes übertrieben dargestellt und von mehr oder weniger großen Ornamenten verdeckt.