Die alten Ägypter verehrten alle möglichen Tiere, so auch den Hund, der für sie Gott Anubis auf Erden und manchmal auch Gott Thot symbolisierte. In ihren äußerst durchdachten und stilisierten Skulpturen versuchten die Künstler, einen Wesenszug des Tieres herauszuarbeiten, wobei sie jedoch seine normale, im Allgemeinen von den Windhunden der Wüste inspirierte Form beibehielten. Ein Beispiel hierfür ist der im Louvre in Paris zu besichtigende Kalksteinhund, ein perfektes Abbild des Hirtenhundes mit Halsband. Auch auf Basreliefs sind häufig Jagdszenen oder Szenen von Hunderennen zu finden.

Darüber hinaus verwendeten die Ägypter Darstellungen von Hunden als Schmuck für Gräber und Totenstädte. Ein Beispiel ist die Darstellung von Anubis auf dem Sarkophag von Madja aus der 18. Dynastie, eine äußerst realistische Abbildung eines liegenden, mit einem Fuchsschwanz versehenen Hundes. Auch waren die Eingänge aller Tempel von zwei Hundestatuen flankiert, die die Wachsamkeit des Herrschers über sein Volk symbolisierten.

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