Der Hund als Haustier

Das Los der Hunde zu jenen Zeiten mag recht bemitleidenswert erscheinen; es gibt auch Anzeichen dafür, dass sie bisweilen sehr geschätzt und respektiert wurden. Im Neuen Ägyptischen Reich beispielsweise hatte der Hund einen derart hohen Rang inne, dass das Misshandeln oder gar Töten von Hunden mit schweren Strafen geahndet wurde. Im Griechenland der Antike stellten Künstler den Hund häufig als Begleiter des Menschen dar. Die mesopotamischen Bildhauer von Assurbanipal haben diese besondere Bedeutung des Hundes in ihrem Werk "Der junge Satyr in Ruhestellung", das sich heute im Pariser Louvre befindet, dargestellt. Als erster Beweis für die Aufnahme des Hundes in die Familie gilt jedoch die Terrakotta-Skulptur eines Bettes, in dem sich ein Paar zärtlich umarmt. Zu seinen Füssen liegt ein schlafender Hund. Diese Skulptur, eine vollkommen moderne Darstellung der "Liebe" zum Hund, stammt aus Gallien und entstand bereits um 50 v. Chr.

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