Der Hund als Gott

Eines der bekanntesten Beispiele hierfür findet man in Ägypten: der Gott Anubis, halb Hund und halb Schakal, der ab der 19. Dynastie, ca. 4200 v. Chr. in Erscheinung trat. Da sich nachts Hunde in den Totenstädten aufhielten, wurde Anubis der Gott mit Hundekopf, der Gott der Toten. Er stand den Bestattungszeremonien vor und leitete die Rituale, die an den Körpern der Verstorbenen vollzogen wurden – allem voran das Einbalsamieren.

In der griechischen Mythologie ist der Hund eine von Hephaistos, dem Gott der Handwerker, geschaffene Kreatur. Demnach ist er göttlichen Ursprungs und hat eine privilegierte Stellung vor allen anderen Tieren inne.

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