
Ihre Entscheidung ist gefallen: Ein Hund kommt ins Haus! Es ist jemand da, Sie oder ein anderes Familienmitglied, der ausreichend Zeit hat, sich um das Tier zu kümmern. Die Gespräche mit dem Hauseigentümer und den direkten Nachbarn haben stattgefunden. Ihre Wohnung oder Ihr Haus bieten genügend Raum. Ganz in der Nähe gibt es ausreichend Möglichkeiten, den Hund laufen und spielen zu lassen. Die Frage möglicher Hundehaare auf dem Teppich ist diskutiert worden und auch die Frage, ob auf die nächste Urlaubsreise ein Hund mitgenommen werden kann, ist geklärt. Es wurde geprüft, ob eines der Familienmitglieder allergisch auf Hundehaare reagiert.
Sie haben entschieden, sich auf das „Abenteuer" Hund einzulassen. Unruhige Nächte, ein mögliches Malheur auf dem guten Teppich, angeknabberte Schuhe oder sogar Stuhlbeine sind für Sie kein Hinderungsgrund. Neben all diesen vorbereitenden Überlegungen, die einer Entscheidung für einen Hund vorausgehen sollten, gilt es, weitere wichtige Fragen zu berücksichtigen.

Unterschiedliche Hunderassen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Ein kleiner Chihuahua benötigt natürlich weniger Platz als ein Bernhardiner. Das lange Fell eines Collies braucht mehr Pflege, als das eines Labradors. Aber nicht alle Unterschiede sind so offensichtlich. So lassen sich auch in Bezug auf den Charakter und das Aktivitätsniveau deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen feststellen. Wer sich beispielsweise für einen Border-Collie entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass sein Hund nicht nur ein treuer und verschmuster Begleiter ist, sondern dass er in besonderem Maße körperlich und geistig gefordert werden muss, um seinem Wesen gerecht zu werden.