Der Parasit ist im Mittelmeerraum (v.a. Italien, Frankreich, Griechenland, Portugal), aber auch gehäuft in Nordafrika verbreitet. Über die Biologie und Übertragung von Hepatozoon canis in Europa ist allerdings nur wenig bekannt. Man nimmt an, dass eine Infektion durch die orale Aufnahme von infizierten Zecken (Rhipicephalus sanguineus, bzw. Ixodes hexagonus, eine Zeckenart des Igels) stattfindet.
Die akute Infektion manifestiert sich in Fieber, Schwellung von Lymphknoten, Anorexie, gefolgt von Muskelentzündung. Bei chronischen Infektionen treten zusätzlich Anämie, Durchfall, Erbrechen und Muskelschmerzen auf.
Die Diagnose wird mittels gefärbtem Blutausstrich gestellt.
Als Therapie stehen dem Tierarzt Trimethoprim/Sulfonamid (Borgal) und Carbesia zur Verfügung.
Auch bei dieser Parasitose wurde eine vollständige Elimination des Erregers bisher nicht erreicht.