
Fettzellen werden in der Jugend gebildet und sterben nie ab. Deshalb ist ganz klar, dass die Vorsorge bereits beim Welpen beginnt.
Ab dem Alter von acht Wochen sollten die Welpen schlank sein. Eine wöchentliche Kontrolle der Körperform ist wichtig. Von oben betrachtet sollte der Hund deutlich sichtbar eine Taille haben. Beim Abtasten sollte man die Rippen deutlich spüren, aber bei Betrachtung des Hundes nicht sehen können. Das Einhalten des Idealgewichts im Welpen- und Junghundealter ist für alle Hunde wichtig, besonders aber für Jungtiere großer Rassen. Übergewicht in diesem Alter erhöht die Belastung der Gelenke und fördert Skelettprobleme.
Diese Angaben sind ein Anhaltspunkt. Die Gewichtsentwicklung des einzelnen Tieres muss jeder Hundehalter kritisch mitverfolgen und entsprechend anpassen.
Bei den Fütterungsmengen auf den Verpackungen sind die zusätzlichen Futtermengen nicht berücksichtigt. Wer nicht darauf verzichten möchte, seinem Hund zwischendurch Leckerlis zu geben, hat mehrere Möglichkeiten:
Vermeiden Sie alles, was fetthaltig ist (z.B. Wurst oder Käse), auch wenn es Ihr Hund noch so gerne frisst. Auch reine Kohlenhydrate wie ein Stückchen Brot, an dem viele Hunde zwar gerne knabbern, sind leichtverdaulich und haben einen hohen Energiegehalt. Damit wird das Gegenteil vom Erhofften, nämlich dem erfolgreichen Gewichthalten oder manchmal auch „Abspecken“, erreicht.

Die Energieaufnahme, also die Nahrungsaufnahme, muss in einem ausgewogenen Verhältnis zum Energieverbrauch stehen. Ein erhöhter Energieverbrauch entsteht vor allem durch Bewegung. Ob jung, alt, groß oder klein: Hunde sind Lauftiere und müssen sich bewegen. Bei jungen Hunden ist das in der Regel kein Problem, werden sie aber älter, ist es unsere Aufgabe darauf zu achten, dass sie sich ausreichend bewegen und so Kalorien verbrennen.