Es gibt zahlreiche Ursachen, die Verdauungsprobleme auslösen können. In mehr als 80% aller Fälle besteht allerdings ein Zusammenhang mit der Ernährung, wie falsche Nahrung oder Fütterungsfehler. Zu den häufigsten Ursachen zählen vor allem:
Auswahl einer schlecht verdaulichen Nahrung: In dieser Nahrung sind die Nährstoffe schwerer zu verwerten und in der Regel nicht so gut verträglich. Es besteht Durchfallgefahr.
Zufütterung: Im Zusammenhang mit einer bereits ausgewogenen Nahrung kann diese die empfindlicheVerdauung erheblich stören.
Zu große Nahrungsmengen: Abwiegen ist wichtig, um eine Überfütterung zu vermeiden. Zu große Mengen überfordern den Verdauungstrakt.
Lagerungsfehler: Trockennahrung sollte trocken, kühl und ohne direkte Sonneneinstrahlung gelagert werden. Dies ist wichtig, um die Qualität und Frische der Nahrung zu erhalten und Verdauungsproblemen vorzubeugen.
Zu schnelle Nahrungsumstellung: Für eine Nahrungsumstellung sollte mindestens ein Zeitraum von einer Woche in Anspruch genommen werden.
Mischen verschiedener Nahrungen: Werden verschiedene, bereits für sich allein genommen ausgewogene Nahrungen gemischt, so kann dies Verdauungsprobleme begünstigen.
Wurmbefall: Überprüfen Sie, ob Ihr Hund regelmäßig entwurmt wurde.
Stress: Verdauungsprobleme können auch durch Stresssituationen ausgelöst werden (z. B. Ausstellung, Reise, Umzug).
Grundsätzlich gilt: Können Erkrankungen als Ursache für Verdauungsprobleme ausgeschlossen werden, so muss oberstes Ziel die Optimierung der Ernährung sein.
Symptome von Verdauungsproblemen
Mögliche Symptome von Verdauungsbeschwerden sind Durchfall und /oder Erbrechen. Beides schränkt die Nährstoffverwertung ein und kann in der Folge zu
schlechtem Allgemeinbefinden,
Hautproblemen,
Teilnahmslosigkeit,
Gewichtsverlust,
Leistungsabfall
führen.
Bei länger anhaltenden Verdauungsproblemen, besonders wenn die Ursachen ungeklärt sind, sollten Sie Ihren Tierarzt kontaktieren.