Eines gleich vorweg: Katzenfutter ist nicht gleich Hundefutter. Am ehesten wird dies bewusst, wenn eine schlanke, drei Kilogramm leichte Siamkatze neben einem schwergewichtigen Leonberger mit 60 kg sitzt und beide auf die Futterschüssel warten.
Die Unterschiede sind offensichtlich und müssen sich daher auch in der Zusammensetzung der Nahrung auswirken. Natürlich braucht der große Hund ein Vielfaches an Futter und zur Verdauung hat er auch einen größeren Magen. Das ist bei dem Größenunterschied leicht vorstellbar.
Aus physikalischen Gründen hat ein volumenmäßig kleinerer Körper in Relation immer eine größere Oberfläche als ein größerer. Bei den warmblütigen Katzen und Hunden bedeutet das einen größeren Wärmeverlust, je niedriger das Körpergewicht ist.
Die Katze braucht also mehr Energie, um ihre Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Natürlich ist es auch energieraubender, den gleichen Weg mit drei – viermal so vielen Schritten zu bewältigen, als der große Leonberger dies tut. Futtermittel für Katzen sind daher im Durchschnitt immer von höherem Energiegehalt.
ABER Katzen sind auch keine kleinen Hunde, lesen Sie hier alles über den unterschiedlichen Nährstoffbedarf von Hunden und Katzen 
