Vitamin A (auch: Retinol, Axerophtol)

Gesundheit / Vorsorge

Ein Mangel an Vitamin A ruft folgende Beschwerden hervor:

  • Sehstörungen (verminderte Sehfähigkeit im Dämmerlicht, Hornhauttrübung, trockene Bindehaut)
  • Hautprobleme (Austrocknen der Haut, Schrumpfen der Talgdrüsen)
  • Anomalien bei der Fortpflanzung
  • erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Lungenfunktionsstörungen

Ein Überschuss an Vitamin A ist ebenso schädlich für den Organismus (Gelenkstörungen, Fortpflanzungsstörungen).

  • Sehkraft, Haut, Fortpflanzung
  • Schutz gegen Infektionen

Wirkung im Organismus

  • Sehvermögen: Anpassung an die Dunkelheit
  • Haut und Fell: Erneuerung der Zellen
  • Fortpflanzung: Synthese bestimmter Hormone
  • Stoffwechsel: Proteinsynthese

Natürliche Quellen

Als Retinol: Leber, Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte. Als Betacarotin: Gemüse und Obst.


Wissenswertes

Im Altertum behandelte man bestimmte Sehstörungen mit der Verabreichung von Leber. Das Vitamin A wurde 1913 isoliert und seine chemische Struktur 1931 aufgedeckt: es ist ein langkettiger Alkohol, der in Fetten löslich ist. Es wird im Dünndarm absorbiert und reichert sich in der Leber an. Unter seinen Vorstufen, die vom Organismus in Vitamin A umgewandelt werden, findet man auch das Betacarotin.